Tsuge Pfeifen - eine japanische Erfolgsgeschichte

Tsuge Pipes
1936 gründete Kyoichiro Tsuge seine Pfeifenmanufaktur in Tokyo und machte damit seine Leidenschaft zum Beruf. Sein kontinuierliches Streben nach Perfektion und Qualität haben ihm schnell in der ganzen Welt einen großen Namen gemacht. Heute gehört Tsuge zu den Top Manufakturen in der Welt der Pfeifen.
Der zylindrische Pfeifenkopf der Tsuge Yoroi Carbon Silver Pfeife ist mit einem Carbon Mantel verkleidet. Als Abschluss sind oben und unten jeweils eine Aluminiumfassung angebracht. Die 13,5 cm lange Pfeife passt in jede Jackentasche.

Der Kopf ist 5,5 cm hoch und der Durchmesser der Brennkammer ist 2 cm, was für eine mittlere Menge an Tabak ausreicht. Das schwarze Acrylmundstück ist für jeden 9mm Filter geeignet und hat eine Beißlippe.

Länge: ca. 13,5 cm

Kopfdurchmesser: 2 cm

Kopfhöhe: 5,5 cm

Filter: 9mm
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Der Mann hinter den Pfeifen - Kyoichiro Tsuge

Tsuge Pfeifen

Am 25.02.1911 wurde Kyoichiro Tsuge, der Gründer der Tsuge Pfeifen, in Kanazaqua in Japan geboren. De Liebe zum Handwerk hat er von seinen Eltern geerbt. Seine Mutter war ein Nachfahre der Kanewaka Familie, welche eine berühmte Schwertschmiede besaßen. Sein Vater stammte aus der Samurai Familie Tsuge in Kaga.

Mit 13 Jahren begann Tsuge eine Ausbildung in Tokyo, bei einem Meister für Elfenbein Pfeifen. Nach einer intensiven Lehrzeit und ausreichend Erfahrung, gründete er 1936 seine eigene Pfeifenwerkstatt, die Tsuge Pipe Company Limited. Während des 2. Weltkriegs musste er seine Pfeifenproduktion einstellen und fertigte Gewehrkolben.

Nach dem 2. Weltkrieg begann er wieder Zigarettenhalter und Pfeifen zu fertigen. Da Elfenbein unter Kontrolle der USA war, begann er mit Kirschholz zu arbeiten und verkaufte bald immer mehr Pfeifen, weil die US Army den Pfeifentabak freigab. Die Firma entwickelte sich und zur damaligen Hochzeit hatte die Firma Tsuge 120 Handwerker beschäftigt.

Ab 1950 begann Tsuge damit auch Bruyere Holz für Pfeifen zu verarbeiten und startete den Export in andere Länder der Erde. In den 1970er Jahren verlor Tsuge den Marktanteil in den asiatischen Märkten, bedingt durch die Aufwertung des Yen. Daraufhin schickte Tsuge, um seine Pfeifen qualitativ hochwertiger und wettbewerbsfähiger zu machen, sechs seiner besten Handwerker in die besten Pfeifenwerkstätten nach Italien und Dänemark, um dort die hierfür notwendigen Fähigkeiten zu erwerben. Zwei seiner Pfeifenmacher durften bei den großen Meistern Sixten Ivarson und Jorgen Larsen das Anfertigen von Freehand Pfeifen erlernen.

Nach der Rückkehr der Pfeifenbauer machten die sich gleich daran, Freehand Pfeifen zu produzieren, die sie dann zuerst in die USA und später auch nach Europa exportierten. Seitdem sind Tsuge Pfeifen die wohl bekanntesten Pfeifen Japans, die mit außergewöhnlichen Ideen, Designs und hervorragender Qualität überzeugen.